Pendelbus und Freigabe für Radverkehr

Vollsperrung der B229: Neue Regelungen "Am Kamp"

Nahaufnahme eines MVG-Busses.
Die MVG setzt "Am Kamp" einen Bus ein, um für einen Pendelverkehr zu sorgen und die Anwohner zu entlasten. Symbolfoto: Sven Prillwitz

Wegen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke ist die B229 (Halverstraße) zwischen Brügge und Ostendorf voraussichtlich noch bis zum Jahresende voll gesperrt. Um Anwohnern die Situation zu erleichtern, hat die Stadt Lüdenscheid für die Straße "Am Kamp" einen Pendelbus-Verkehr bewilligt und außerdem die Durchfahrt für Radfahrer erlaubt.

Die Straße verbindet die Ortsteile beider Kommunen. Wegen der engen Straßenführung ist "Am Kamp" allerdings für den Durchgangsverkehr gesperrt. Wegen der monatelangen Vollsperrung der B229 erlaubt die Stadt der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) nun aber per Ausnahmegenehmigung, die schmale Verbindungsstraße zwischen Brügge und Ostendorf mit einem Bus zu befahren und damit für einen Pendelverkehr zu sorgen. Dieser Bus ist bereits seit Mitte vergangener Woche im Einsatz.

Am Dienstag, 31. August, soll außerdem eine Schrankenanlage installiert und am Mittwoch, 1. September, in Betrieb genommen werden. Die Anlage soll die bislang verwendeten Absperrpfosten, die die Zufahrt von der bzw. auf die B229 verhindern, ersetzen. Die Schranke lässt sich per Fernbedienung steuern. Zugriff darauf sollen ausschließlich die MVG und Rettungsdienste haben.

Darüber hinaus dürfen Radfahrer die Verbindungsstraße "Am Kamp" jetzt durchfahren. Eine entsprechende Beschilderung ("Radfahrer frei") hat der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) jetzt im oberen Bereich der Straße, an der Einmündung zur B229, angebracht - und damit einen entsprechenden Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses umgesetzt.

Lüdenscheid, 31.08.2021