Neue Corona-Regeln gelten ab 24. November

2G für Kultur- und Freizeitbereich - 3G am Arbeitsplatz

v.l. Katja Schlorff (LSM), Alexander Langhoff, Thomas Jacob, der Erste stellvertretende Bürgermeister Björn Weiß und Geron Lang-hoff auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmarkt auf dem Stern-platz. Foto: Sven Prillwitz
Foto: Sven Prillwitz

Am Mittwoch, 24. November, treten sowohl die neue Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen als auch das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes in Kraft. Darin enthalten sind neue Maßnahmen, mit denen die derzeit rasant ansteigenden Infektionen mit dem Coronavirus eingedämmt werden sollen.

Die folgenden Regeln gelten ab 24. November:

2G im Kultur- und Freizeitbereich

Nur noch vollständig geimpfte oder genesene Personen (2G) dürfen Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich besuchen.

Die Regel gilt für:

  • Museen und Ausstellungen
  • Konzert- und Theaterangebote
  • Kinos
  • Tierparks und zoologischen Gärten
  • Freizeitparks, Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen
  • Sportveranstaltungen
  • Weihnachtsmärkte und Volksfeste
  • touristische Übernachtungen
  • körpernahe Dienstleistungen - mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen oder Friseurbesuche (3G).

2G-plus in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen

Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können (2Gplus). Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.

Ergänzung der 3G-Regelungen

Viele Bereiche des öffentlichen Lebens dürfen schon jetzt nur von nachweislich geimpften, genesenen oder getesteten Personen besucht werden (3G). Die 3G-Regel wird nun auf zusätzliche Bereich erweitert. Sie gilt auch

  • in Bussen und Bahnen (stichprobenartige Kontrollen)
  • am Arbeitsplatz
  • bei standesamtlichen Trauungen und Beerdigungen
  • beim Friseur und bei Inanspruchnahme pflegerischer Dienstleistungen
  • bei Bildungsveranstaltungen in Innenräumen

Veranstaltungen

Veranstalter müssen in ihrem Hygiene-Konzept aufzeigen, wie die Zugangskontrollen funktionieren und sich mit der zuständigen Behörde abstimmen.

Kontrolle der neuen Regelungen

Die Impf- und Testnachweise müssen die verantwortlichen Veranstalter oder Betreiber überprüfen. Ab Freitag, 26. November, soll für die Kontrolle digitaler Impfzertifikate einheitlich die CoVPassCheck-App des Robert-Koch-Instituts verwendet werden. Diese kann kostenlos aufs Smartphone heruntergeladen werden. Stichprobenartig sollen zusätzlich Ausweise der Besucher überprüft werden.

Regelungen für Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

Lüdenscheid, 23.11.2021