Wissing wünscht sich Schulterschluss

"Brückenbauer-Büro" und A45-Vollsperrung: Bundesverkehrsminister sagt Unterstützung zu

Screenshot aus der Videobotschaft von Bundesverkehrsminister Volker Wissing.
Screenshot aus der Videobotschaft von Bundesverkehrsminister Volker Wissing.

Persönlich war der Bundesverkehrsminister bei der Eröffnung des "Brückenbauer"-Büros am Donnerstag, 28. April, zwar nicht vor Ort. In einer Videobotschaft allerdings sicherte Volker Wissing den Menschen in Lüdenscheid und der Region nicht nur einen schnellen Neubau der maroden Talbrücke Rahmede zu, sondern auch einen intensiven Austausch - und die Erstattung von Lärmschutzmaßnahmen.

Vor allem die Menschen, die entlang der Autobahn-Bedarfsumleitung wohnen, leiden wegen des immens erhöhten Verkehrsaufkommens massiv unter den Auswirkungen der A45-Vollsperrung. Diesen Anwohnern sagt Wissing in dem Video zu, die Kosten für die "Anwendungen von Lärmschutzmaßnahmen an ihren Gebäuden" aus Bundesmitteln erstatten zu wollen. Dazu gehöre beispielsweise den Einbau von Schallschutzfenstern. Zu diesem Zweck habe das Bundesverkehrsministerium einen Entwurf zur Änderung des Bundesfernstraßengesetzes auf den Weg gebracht, die "schnellstmöglich in Kraft treten" solle.

Darüber hinaus kündigt Wissing in dem Video den "Schulterschluss mit der Bevölkerung" an, der über das "Brückenbauer"-Büro gelingen soll - als Anlaufstelle für alle Menschen und Unternehmen aus Lüdenscheid und der Region. "Keine Idee zur Beschleunigung, kein Vorschlag zur Verbesserung der Situation soll ungehört bleiben", sagt Wissing. Diese Anregungen soll das "Brückenbauer"-Team um Bürgermeister Sebastian Wagemeyer sammeln und an das Bundesverkehrsministerium weiterleiten. Der Bürgermeister könne sich "jederzeit direkt an meine Staatssekretäre oder an mich persönlich wenden", so Wissing. Beide Seiten befänden sich bereits in einem engen Austausch.

Neubau der Talbrücke "zügig und effektiv planen und umsetzen"

Grundsätzlich gehe es darum, "den Neubau der Brücke Rahmede an der A45 zügig und effektiv zu planen und umzusetzen", betont der Bundesverkehrsminister in dem Video. Wissing erklärt, sich regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge auf dem Laufenden zu halten. Die Vollsperrung und die Verkehrsbelastung für Lüdenscheid seien extrem belastend. Deswegen sei es ihm ein "Herzensanliegen", die Situation "so schnell wie möglich und mit so wenig Beeinträchtigungen wie möglich für Sie in Ordnung zu bringen", verspricht Wissing abschließend.

Die Videobotschaft ist auf der Website des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) zu sehen.

Lüdenscheid, 29.04.2022