Talbrücke Rahmede: Gegenstand entpuppt sich als Leuchtstoffröhre

Talbrücke Rahmede
Foto: Sven Prillwitz

Unter der gesperrten Talbrücke Rahmede ist am Mittwochnachmittag, 11. Mai, ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Das Ordnungsamt der Stadt Lüdenscheid schaltete daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Arnsberg ein. Vor Ort gaben die Experten schnell Entwarnung.

Bei dem etwa Gegenstand - etwa 30 Zentimeter lang, vermeintlich aus Metall und von einer Erdschicht ummantelt - handelte es sich um eine weggeworfene Leuchtstoffröhre. Unter der Brücke laufen derzeit neben Untersuchungen des Baugrunds auch Kampfmittelsondierungen. Dabei war der Gegenstand entdeckt worden. Daraufhin sperrte die Bezirksregierung Arnsberg die "Kampfmittelverdachtsfläche". Die Untersuchung des Baugrunds ging aber an anderer Stelle weiter, bis die Entwarnung folgte.

Seit Mitte April wird der Baugrund unterhalb der maroden Brücke, die gesprengt werden und einem Neubau weichen soll, untersucht und nach Kampfmitteln wie Bomben, Granaten und Munition durchforstet. Dabei handelt es sich laut Autobahn GmbH des Bundes um eine Standard- und Vorsichtsmaßnahme. Bei den "Sondierungsarbeiten oberhalb der Brücke an den Widerlagern" sei bereits "Kampfmittelfreiheit" festgestellt worden, teilte die Autobahn GmbH am Mittwoch mit.

Lüdenscheid, 11.05.2022